Deutscher Jazzpreis 2026: Aki Takase für ihr Lebenswerk geehrt
Sonntag, 26. April 2026
Aki Takase, die krankheitsbedingt nicht persönlich erscheinen konnte und sich von ihrem langjährigen Saxofonisten Daniel Erdmann vertreten liess, war natürlich nicht die einzige Preisträgerin. Zahlreiche weitere Auszeichnungen gingen an Musiker, Musikerinnen, Bands und Musikjournalisten (ganz ausführlich hier https://www.deutscher-jazzpreis.de/ nachzulesen). Die so Geehrten erhalten nicht nur etwas für’s Regal, sondern auch 12.000 Euro auf’s Konto. Immerhin noch 4.000 Euro durften die Nominierten mit nach Haus nehmen, die es nicht auf’s Treppchen schafften. Hauptförderer des Preises ist der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).
Moderiert wurde die Veranstaltung von Thelma Buabeng und Götz Bühler, die nicht nur das Schwermetall verteilten, sondern auch die Acts ankündigen durften, die den Verleihmarathon segmentierten. Die fantastische Bühne wurde bespielt vom Moses Yoofee Trio mit dem agilen Noah Fürbringer am Drumkit, dem groovigen Adeolu, dem ungewöhnlich besetzten Quartett hilde und der Vokalistin ganavya, die sich lediglich von einer Harfinistin begleiten liess. Beeindruckend.
Es gab Dankesworte in großer Zahl, im Anschluss hat sich die Jazzcommunity noch bis 2 Uhr morgens ausgetauscht. Über ihr Schaffen, Pläne, Trends, Gigs, Alben, Insta, Aufnahmen, Clubs, Verträge und gewiss auch darüber, wie prekär das Leben als Jazzmusiker, als Jazzmusikerin bisweilen sein kann.
