Samstag, Mai 16, 2026

Messe

KonzertMesse

Deutscher Jazzpreis 2026: Aki Takase für ihr Lebenswerk geehrt

Im Congress Centrum Bremen wird am 26. April 2026, anschließend an die jazzahead, zum 6. Mal der Deutsche Jazzpreis verliehen: Ein Preis, der kraft seiner physischen Gestalt in jedem Sonntagabendkrimi eine veritable Tatwaffe abgeben würde. Die Veranstaltung findet vor beeindruckender und anregender Kulisse statt, die Laudatoren der improvisierten Musik lesen vom Blatt und manch ein Geehrter, manch eine Geehrte wirkt überrascht, überwältigt und bisweilen sympathisch verlegen bei der Preisübergabe. Hier feiert der deutsche Jazz sich selbst und vielleicht vergewissert er sich auch tapfer seiner selbst, so als Inselkunst in einem Meer banaler Tonfolgen, die zunehmend AI-generiert die Taschen der Industrie füllt und die Köpfe und Herzen ihrer Zuhörer leert. Wie auch immer, die Stimmung in Bremen ist jedenfalls gut, das Programm zur Auflockerung des Preisverleihs ist hochkarätig und verdient haben die hier geehrten Talente ihre Preise allemal.

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KonzertMesse

jazzahead! 2024

Still going strong: Auch im 19. Jahr ihres Bestehens ist die Bremer jazzahead! Fixpunkt im Kalender vieler Akteure, die sich im Jazz-Kosmos tummeln. Neben einer Unzahl von Labels, Magazinen, Initiativen, Bookern, Clubbesitzern, Veranstaltern und Musikern, die sich hier treffen und austauschen, gibt es natürlich auch im April ´24 reichlich Musik zu hören. Die Showcases und die Veranstaltungen der Clubnight sind bewährte und gut besuchte Formate. Nur vom Autor diesmal nicht: Grippaler Infekt! Da ging nur wenig, aber das Wenige steht hier zum Nachlesen.

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KonzertMesse

Alles beim Alten und alles ganz neu

Die jazzahead! 2023 ist vorüber, die Veranstalter bewerten sie als rundum positiv. Es war die erste Veranstaltung, die als postpandemisch bezeichnet werden kann. Das war spürbar, die generelle Stimmung auf dem Bremer Messegelände war entspannter und optimistischer als 2022. Auch an der Spitze der jazzahead! hat sich einiges getan: Peter Schulze und Uli Beckerhoff gehen, Götz Bühler kommt. Darüberhinaus ging es vom 27. bis 30. April natürlich um Jazz, Jazz und äh, Jazz, um den Deutschen Jazzpreis und um jede Menge Kontakte, Begegnungen, Gespräche.

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